
Großvaters Zinkkannen stehen in einem 600 m² großen Garten in Oberbayern in der Nähe des Starnberger Sees.
Der Garten wurde 1962 auf ehemaligem Waldboden angelegt und das aus dieser Zeit stammende „prähistorische“ Moos hat tatsächlich den längeren Atem im Rasen. Dennoch hat die Gärtnerin dem Wald einige schöne Beete abgetrotzt und es gibt noch einige bewährte Stauden, die ihre Großmutter hier gepflanzt hat.
Am dominantesten ist wahrscheinlich der große alte Sauerkirschbaum, der seine Äste schützend über Haus und Garten hält.
In seinen ersten Jahren war der Garten Ruhesitz für die Großeltern, Sommerfrische für die Gärtnerin und ihre Schwester. Später zog die Gärtnerin mit ihren Kinder ein, dazu ein Sandkastenhäuschen, eine große Schaukel, Beerensträucher, ein Kater und ein Vogelfutterhäuschen.
Nach und nach sind fast alle wieder aus dem Garten verschwunden, bis auf die Gärtnerin und die Beerensträucher. 2011 zog der Gärtner ein, und der Garten wurde wieder zum Betätigungsfeld für ein älteres Ehepaar.
Jetzt wittert (und hat) die Gärtnerin endlich ihre Chance, vieles was sie in England und Irland gesehen hat, nach und nach mit sanfter Hand im Garten umzugestalten und zu verschönern.
Nach 54 Jahren fasst folgende Weisheit alles, was sich bisher zugetragen hat, gut zusammen:
„Keep calm and garden on!“
