Es handelt sich um die Sorte miscanthus sinensis gracillimus, die die Gärnterin 1997 auf dem Gemeinde-Gartenflohmarkt für damals 5 DM erstanden hat. Mittlerweile ist das damals in einer Faust (!) nach Hause getragene Büschel häufig verpflanzt worden, bis es vor 10 Jahren seinen jetztigen Platz erhalten hat.
- Im Frühling
Im Frühling wird das Chinaschilf auf den Boden zurück geschnitten und die Halme sofort im Häcksler zerkleinert. Wirft die Gärtnerin sie ohne diesen Zwischenschritt auf den Kompost, wird sie für diese Nachlässigkeit sofort bestraft und ist jahrelang mit den Widergängern im Kompost beschäftigt, so schlecht verrotten die Halme!
Wenn man nach dem Rückschnitt auf die drei leeren Flecken blickt, stellt man erst fest, welche Struktur dadurch im Garten entsteht.

- Im Sommer
Im Sommer beschatten die drei großen Büsche die Deckchairs.

- Im Herbst
sind die Gräser am imposantesten, vor allem wenn der Herbstwind durch die langen Grannen raschelt und die Anzahl der Bitten der Gartenbesucher doch einen Teil abgestochen zu bekommen, schnellen nach oben.
Leider schafft es miscanthus nur in sehr warmen sonnigen Herbsten zu blühen, wahrscheinlich gibt es inzwischen moderene Sorten. - im Winter
Im Winter ringeln sich die Halme zu Locken.
siehe auch
Verkehrshelfer im Chinaschilf
