Mohnstudie


Schlafmohn3.JPGVor etlichen Jahren ist von irgendwo ein Mohnkörnchen papaver somniferum angeflogen gekommen und hat sich zum ersten Mal zu einer rosa-blau-grauen Pflanze gemausert.
Seit dem geht jedes Jahr im Juli an allen möglichen und unmöglichen Stellen die erheblich edlere Art von Klatschmohn auf. Zum Beispiel in diesem Sommer in den Lücken des neu angelegten Prachtstaudenbeet vor dem Wohnzimmerfenster. Auch wenn die einzelnen Blüten nur einen Tag halten, ist alleine die Menge an rosafarbenen papierzarten Blüten auf straffen blaugrauen Stengeln ein richtiger Hingucker. Später sind die kugeligen Samenkapseln Struktur- bzw. Kontrastgeber zwischen wuscheligeren Stauden. Noch später kann die Gärtnerin die Mohnstreuer ausschütteln und hoffen, dass sich die „next generation“ wieder überraschende Plätze zum Aufgehen sucht. Und ganz am Ende des Gartenjahres – ziehen die leeren Kapseln mit ins Haus und beschließen den Zyklus als Herbstdekoration.








 

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