
Die erfahrene bayerische Gärtnerin weiß, dass frau der Versuchung widerstehen sollte, aus südeuropäischen Gärten Anregungen mitzubringen, da die klimatischen Verhältnisse halt doch ganz anders sind und die Gärtnerin inzwischen
vielleicht weise genug sein könnte, um auf die eine oder andere Enttäuschung schon im Vorfeld zu verzichten.
Nicht verzichten kann sie natürlich, wenn ihr so schöne Dekorationsstücke direkt zu Füßen liegen und daher wurden auf ausgedehnten Streifzügen rund um das provenzalische Ferienhaus jede Menge riesiger Kiefernzapfen eingesammelt und in den geräumigen Rucksack auf dem Rücken des geduldigen Gärtners gepackt.
Diese Fundstücke ergeben nun mit einem – im Zuge der Abfallverwertung aus überschüssigen Efeuranken gewundenen – Kranz eine schöne schlichte Winterdekoration neben der Haustür.
Die Gärtnerin ist gespannt, ob sich die Zapfen mit zunehmender Austrocknung noch mehr aufspreizen und die kleinen umgedrehte Bäumchen bilden, die sie sich in der Provence ausgemalt hat. She will see!
